Wir über uns


Dietmar Gamper – Kabarettist, Autor, Regisseur und Schauspieler
Gründer des Vereins und Künstlerischer Leiter

Geboren 1972 in Meran.
Nach dem Besuch der Kunstschule Gröden begann er in seinen jungen Jahren eine Ausbildung zum Lithografen. Diesen Beruf übte er acht Jahre aus und entschied sich über Nacht für ein Studium der Philosophie in Innsbruck, welches er kurz darauf wieder abbrach, um sich seiner eigentlichen Bestimmung zu widmen: dem Schreiben, Erzählen und Spielen von absurden Geschichten auf der Theaterbühne.
Gamper ließ sich zum Theaterpädagogen ausbilden, wobei er Felix Rellstab kennenlernte, der ihn an die Züricher Schauspielschule holte, um ihn dort als Dramatiker auszubilden.
Mit 24 Jahren konnte Dietmar Gamper bereits den Erfolg seines ersten Solo-Kabaretts erfahren. Seine Schauspielkarriere begann zunächst an allen Bühnen Südtirols. Heute gehört er zu den meistgebuchten Kabarettisten und Schauspielern des Landes. Aufgrund seines erfolgreichen Stücks STIRB LANGSAM, BRANDNER! (2011) hat sein Name nun auch Eingang in das traditionell-renommierte Fraunhofer Theater in München gefunden. Seine Tourneen haben bislang das gesamte Land Südtirol durchkreuzt und vielerorts in Deutschland, u.a. den Städten München und Berlin.
Seit 1997 lebt er ausschließlich von seiner Kunst. Zu seinen Werken gehören Theaterstücke, Erzähltheater-Monologe und Kabarettprogramme. Dietmar Gamper versteht sich selbst in erster Linie als Geschichtenerzähler mit ausgeprägtem Hang zum Absurden und Mystischen.
Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Lana.

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Susan La Dez – Schauspielerin, Autorin und Sängerin
Vereinsbeirat und Mitbegründerin

Geboren 1973 als Tochter eines Persers und einer Osttirolerin in Vorarlberg.
Als Model eroberte sie das erste Mal eine Bühne und finanzierte darüber ihr Psychologiestudium in Innsbruck, welches sie erfolgreich abschloss. Anschließend begann sie in Wien Schauspiel und Drehbuch an der Wiener Filmschule zu studieren und brachte so den entscheidenden Stein für ihren künftigen Lebensweg ins Rollen. Sie zog nach Südtirol und baute sich eine Karriere als freie Theaterschauspielerin auf.
Heute ist sie weitgehend ausgebucht und pendelt jahrein jahraus zwischen den großen und kleinen Bühnen Südtirols, Österreichs und Deutschlands (u.a. Innsbruck, Salzburg, Wien, Linz, München).
Ob als Kabarettistin, Sängerin, Moderatorin, Sprecherin, Autorin, Regisseurin oder Choreographin, für die „Grenzgängerin“ La Dez gilt es sich an neue Ufer heran zu wagen statt hinter den Fronten der Routine zu verharren .
Seit 2000 wird sie nebenher für unterschiedlichste Auftritte in Fernseh-, Kino-, Independent- und Werbefilmproduktionen engagiert. Seit 2009 moderiert sie die Theater-Sendung „Spielzeit“ auf dem RAI Sender Bozen und hält zusätzlich Seminare für Rhetorik und Sprechtechnik.
Sie lebt bis heute in ihrer Wahlheimat Südtirol. 

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Brigitte Knapp – Schauspielerin, Autorin und Sängerin

seit 2012 Vereinsmitglied

Geboren 1979 in Pustertal (BZ).
Nach Abschluss des humanistischen Gymnasiums lernte sie zwei Jahre am Stadttheater Bruneck und im Grundkurs für Theater-, Kommunikation- und Veranstaltungstechnik, bevor sie an die Schauspielschule nach Innsbruck wechselte. Dort besuchte sie u.a. den Unterricht von Prof. Jury Krasovsky (St. Petersburg), Lisa Ellen (London), Guido Huonder und Jens Roth (Berlin).
Seit 2002 arbeitet sie an fast allen Theatern Südtirols, in der Innsbrucker Off-Szene und auf Gastspielen auch in Trient, Salzburg, Villach, Wien, Linz und Graz. Sie spielte sowohl Rollen in Klassikern, als auch in zeitgenössischen Stücken, Uraufführungen, Eigenproduktionen, sowie Musicals. Seit 2004 ist sie Mitglied im „Improtheater Carambolage“ (Bozen). Als Autorin feierte sie 2006 mit „Lauter als das Auge reicht“ ihr erstes Theaterstück. Viele weitere Uraufführungen folgten, darunter mehrere Auftragswerke. Ebenso gab sie vielfach Lesungen von Prosa und Lyrik im Rahmen von Konzerten, Autorentagen und Literaturfestivals. Davon gab es einige Publikationen in Zeitschriften und Anthologien.
„Biggi singt von Herzen gern!“ Sie ist in verschiedenen Ensembles vertreten und nimmt Gesangsunterricht bei Prof. Monika Zimmerhofer. Sie engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen für Theater und Kultur. So ist sie seit 2012 ein neues Mitglied des Königlichen Hoftheaters. Ihr Debütauftritt ist im Frühjahrsprogramm 2012 in ihrer Eigenproduktion DIE PUPPE zu sehen gewesen.
Brigitte Knapp lebt verheiratet in Bozen.

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Erwin Seppi – Bankier und Galerist

Vereinsobmann und Mitbegründer


Geboren 1967 in Meran.
Erwin Seppis beruflicher Lebensweg begann mit dem Erwerb des „bürgerlichen“ Berufs des Bankkaufmanns. Diesen führt er zwar bis heute aus, doch nach den Bürozeiten widmet er sich unermüdlich und leidenschaftlich seinem zweiten Leben: der Kunst.
Seit seinem 28. Lebensjahr lebt Erwin Seppi für die Fotokunst, die Bildenden Künste und das Theater bzw. „die Lust und dem Spiel mit der Inszenierung“.
Nach einer Reihe von Einzelausstellungen als Fotokünstler in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien eröffnete er im Jahre 2008 die ES contemporary art gallery, ein hybrider Raum zwischen Verkaufsraum und Experimentierplattform für kreative Ideen im Zentrum von Meran.
Von klein auf vom Theater geprägt und in enger Verbindung stehend zum Autor, Regisseur und Schauspieler, Dietmar Gamper, war er maßgeblich an der Gründung des Vereins beteiligt. Die Bereiche Organisation, Buchhaltung, Werbung- und Öffentlichkeitsarbeit obliegen seiner Kompetenzen.
Erwin Seppi lebt bis heute in seiner Geburtsstadt Meran.

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Oskar Stricker – Veranstaltungstechniker
Vereinsbeirat und Mitbegründer

Geboren 1960 in Meran.
Oskar Stricker wurde das Theater sozusagen „fast in die Wiege gelegt“. Mit 15 Jahren begann er seinen ersten Arbeitstag als Elektrolehrling im Stadttheater von Meran.
Nach Umbau und Wiedereröffnung des Theaters im Jahre 1978 sollte die berühmte Oper „Der Barbier von Sevilla“ auch für ihn einen Neubeginn auf seinem Lebensweg darstellen: die Magie des Lichtes hatte ihn von da an in seinen Bann gezogen und bis heute nicht mehr losgelassen.
Von 1984 bis 1996 arbeitete er zunächst als Hausmeister des Stadttheaters, betreute aber in seiner Freizeit bereits diverse Veranstaltungen als Lichttechniker. So wurde Stricker zu einem Quereinsteiger und sammelte all sein Wissen und all seine Inspiration aus hunderten von Theater- und Ballettabenden, Konzerten, Kongressen, Fernsehshows und sonstigen Events. Seine Erfahrungen ergänzte er durch verschiedene Kurse im Ausland.
1997 gründete er die Firma by Oskar-Light und sorgt seitdem mit seinen Mitarbeitern bei unzähligen Veranstaltungen für die richtige Beleuchtung, den guten Ton, die professionelle Video- und Bühnentechnik. Den Verein unterstützt er bei Bedarf in technischer als auch in kreativer Weise.
Oskar Stricker lebt in Meran.

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Linda Röhl – Dokumentarfilmerin
seit 2012 freiwillige Mitarbeiterin

Geboren 1979 in Deutschland.
Linda Röhl hatte nach dem Abitur und einer letzten Sprachreise in den U.S.A. zunächst mit einem Praktikum bei einer Berliner Videoproduktionsfirma begonnen. Dort wurde sie binnen kurzer Zeit als Volontärin aufgenommen und zur Fernsehredakteurin ausgebildet. Anschließend studierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichte, Anglistik und Soziologie. Sie brach nach ihrem Grundstudium ab und entschloss sich ihrer aufkeimenden Leidenschaft zum Dokumentarfilm zu folgen.
Von 2004-2007 absolvierte sie die dreisprachige Ausbildung zur Filmemacherin an der Dokumentarfilmschule ZELIG in Bozen (Italien). Sie machte während ihres gesamten Ausbildungsweges auf allen Gebieten des Filmemachens (Spiel-und Dokumentarfilm) Erfahrungen (Ton, Schnitt, Kamera, Regie, Drehbuch) und erweiterte ihr praktisches Können durch Praktika u.a. bei ZIEGLER FILM in Berlin oder Auftragsproduktionen, wie einem Märchen-Kinofilm, einer Pilot-Sendereihe für das ZDF oder einem Theater-Filmkunstprojekt, in dem sie zum ersten Mal als Kamerafrau hinter der Super8 einen experimentellen Dokumentarfilm drehte.
Ihr Diplomfilm BRÜDER, in dem sie sich auf Schnitt spezialisierte, lief auf insgesamt 7 Festivals und nahm erfolgreich am Studentenfilmwettbewerb der IDFA in Amsterdam teil. 2010 veröffentlichte sie mit dem Dokumentarfilm EIN LADINISCHES WINTERMÄRCHEN ihr Debüt als Regisseurin. Anschließend wurde sie Mutter ihrer ersten Tochter Leonore.
Sie ist mit Dietmar Gamper verheiratet und unterstützt ihn in seinem Schaffen u.a. seit 2012 als freiwillige Mitarbeiterin in der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Sie lebt mit ihrer Familie in Lana.